Erbrecht

Streit um das Erbe?

Erbe ist, wer kraft gesetz­licher Erbfolge oder durch eine Verfügung von Todes wegen zur Rechts­nach­folge berufen ist. Die gesetz­liche Erb­folge ist für viele eine un­passende Regelung. Ein Testament ist in jedem Fall sinnvoll, auch wenn der Ver­erbende mit der gesetz­lichen Erbfolge ein­ver­standen wäre. Die Um­setzung des letzten Willens erweist sich jedoch häufig als schwierig. Welche Formalien sind einzuhalten? Welche Folgen kann eine ge­troffene Ent­scheidung für etwa damit aus­ge­schlossene Erb­be­rechtigte haben?

Testa­mente bedürfen häufig einer Auslegung, können an­ge­fochten werden, und bieten, auch wenn der Wille des Ver­storbe­nen (Erblassers) gut gemeint war, häufig An­lass zu Zank unter den Hinter­bliebenen.

Neben der ein­seitigen letzt­willigen Verfügung gibt es andere mögliche Um­setzungen des letzten Willens, etwa Erb­ver­träge, gemein­schaftliche Testa­mente unter Ehe­leuten, wechsel­bezügliche Testamente, oder die Ein­setzung von Ver­mächt­nissen.

Zur an­walt­lichen Tätig­keit gehört in erb­recht­lichen Be­langen auch das Pflicht­teilsr­echt, der Erb­verzicht und Fragen der Erben­haftung.

Foto: Aaron Burden